Das Modell hinter MR Elevate

Erfolgsbasiertes Marketing: So bezahlst du deine Agentur nach Ergebnissen

Die meisten Agenturverträge funktionieren so: Du zahlst jeden Monat einen festen Betrag, und was dabei herauskommt, ist deine Sache. Ich habe das umgedreht. Der größte Teil meiner Vergütung hängt daran, ob echte Anfragen entstehen.

Hier steht, was das konkret bedeutet, wie die Abrechnung abläuft und für wen das Modell nicht funktioniert.

von Marc Richter aktualisiert ca. 5 Minuten Lesezeit MR Elevate, Dresden, bundesweit tätig
Grundlage

Was erfolgsbasiertes Marketing wirklich bedeutet

Erfolgsbasiertes Marketing heißt: Der Hauptteil dessen, was du für die Arbeit an deinen Kampagnen bezahlst, ist an ein vorher definiertes Ergebnis gekoppelt. Arbeitsstunden, Meetings oder die Länge eines Reports spielen dafür keine Rolle. Bei mir sind das drei getrennte Bausteine.

Erstens die Setup-Gebühr. Sie fällt einmal an, ist klein und steht vor Projektstart schriftlich fest. Damit bezahlst du die Arbeit, die vor der ersten Anzeige nötig ist: Funnel und Landingpage, Tracking und den Aufbau der Kampagnen.

Zweitens das Werbebudget. Das zahlst du direkt an Meta oder Google. Ich verdiene daran keinen Cent, und du siehst jederzeit, wofür das Geld ausgegeben wird. Hier steckt der häufigste Denkfehler: Auch bei erfolgsbasierter Bezahlung kostet Werbung Geld, bevor sie funktioniert. Die Plattformen rechnen ab dem ersten Tag ab.

Drittens die Erfolgsvergütung. Sie wird erst fällig, wenn messbare Ergebnisse entstehen. Was als Ergebnis gilt, halten wir im Erstgespräch schriftlich fest, damit es hinterher keine Diskussion über Definitionen gibt.

Merksatz

Erfolgsbasiert heißt nicht risikofrei. Du bezahlst mich dafür, dass etwas passiert. Fürs bloße Dasein bekomme ich nichts.

Der Kern

Warum die meisten Agenturen so nicht arbeiten

Das klassische Modell ist der Retainer: ein fester Monatsbetrag, unabhängig davon, was er bringt. Für die Agentur ist das komfortabel, weil der Umsatz planbar ist. Und ein Retainer ist nicht automatisch schlecht. Bei Markenaufbau, Content oder Beratung lässt sich Erfolg kaum auf eine einzelne Zahl reduzieren, da ist eine Pauschale sogar die fairere Lösung.

Bei Leadgenerierung ist das anders. Eine Anfrage ist zählbar, also kann man die Bezahlung daran hängen. Tut man es nicht, entsteht ein Anreizproblem: Die Agentur bekommt ihr Geld, ob zehn oder null Anfragen ankommen. Was dann im Monatsreport wichtig wird, sind Zahlen, die immer gut aussehen. Reichweite, Impressionen und Klicks, aber eben nicht die Kosten pro Anfrage.

Der zweite Grund ist unangenehmer: Erfolgsbasiert zu arbeiten ist für die Agentur teuer. Man geht in Vorleistung, trägt Risiko und kann nicht jeden Kunden annehmen. Deshalb bleibt MR Elevate klein und arbeitet mit einem Netzwerk erfahrener Performance-Marketer statt mit einer langen Kundenliste.

Worauf du achten solltest

Wenn ein Anbieter „100 % erfolgsbasiert, kein Risiko“ verspricht, frag nach, wer das Werbebudget trägt und wer bei ausbleibendem Erfolg die Vorleistung bezahlt. Irgendwo muss das Geld herkommen. Seriöse Anbieter sagen dir vorher, wo.

Ablauf

So läuft die Abrechnung konkret ab

Was als qualifizierte Anfrage zählt

Das ist die wichtigste Definition im ganzen Modell, weil die Vergütung daran hängt. Deshalb steht sie hier und nicht irgendwo im Kleingedruckten:

Eine qualifizierte Anfrage ist ein Interessent, den ich tatsächlich erreicht habe und mit dem ein Erstgespräch vereinbart ist. Ein Klick auf die Anzeige zählt nicht, ein ausgefülltes Formular allein auch nicht und eine Telefonnummer, unter der nie jemand rangeht, erst recht nicht. Erst wenn ein Termin steht, ist es eine Anfrage, für die eine Vergütung anfällt.

Formulare, die im Nichts enden, gehen also zu meinen Lasten. Darum richte ich die Kampagnen auf Gesprächstermine aus, denn an Klicks verdiene ich nichts.

Vier Schritte, in dieser Reihenfolge. Die gleiche Übersicht findest du auch kompakt im Abschnitt Das Modell auf der Startseite.

  1. Setup-Gebühr. Fällt einmal an und steht vor Projektstart schriftlich fest. Damit ist der Aufbau von Funnel, Tracking und Kampagnen bezahlt.
  2. Werbebudget. Geht direkt an Meta oder Google. Du entscheidest über die Höhe, ich sage dir vorher, was damit realistisch ist.
  3. Erfolgsvergütung. Wird erst fällig, wenn die vorher definierten Ergebnisse entstehen.
  4. Kurze Erstlaufzeit. Der erste Vertrag läuft höchstens 3 bis 6 Monate. Andere Laufzeiten sind nach Absprache möglich.

Damit das trägt, muss das Messen sitzen. Tracking, also Meta-Pixel, Google-Tag und Conversion-Ereignis, steht bei mir immer vor dem Kampagnenstart. Ohne saubere Messung gibt es keine belastbare Grundlage für eine erfolgsabhängige Abrechnung. Wie dieser Aufbau technisch abläuft, steht offen in meinem kostenlosen Ads-Leitfaden.

Ich bewerte eine Kampagne nach den Kosten pro Anfrage. Reichweite und Klicks sind dafür zweitrangig. Welche Kennzahl für dein Geschäft zählt und wie ein Funnel dafür aussieht, gehe ich bei der Leadgenerierung für Dienstleister im Detail durch.

Passung

Für wen das Modell passt, und für wen nicht

Erfolgsbasiert zu arbeiten setzt zwei Dinge voraus, an denen sich nicht verhandeln lässt: ausreichende Marge und ein klares Angebot. Die Marge, weil aus dem Wert eines neuen Kunden Werbebudget und Erfolgsvergütung gedeckt sein müssen. Das klare Angebot, weil eine Kampagne nur so präzise sein kann wie das, was sie verkauft.

Passt gut

Typische Ausgangslage
  • Dienstleister und lokale Unternehmen mit klarem Leistungsversprechen
  • High-Ticket-Anbieter, bei denen ein einzelner Kunde deutlich Umsatz bringt
  • Kapazität, neue Anfragen tatsächlich zu bedienen
  • Bereitschaft, Anfragen schnell zurückzurufen

Passt nicht

Da sage ich ab
  • Sehr kleine Marge pro Kunde, etwa bei günstigen Einzelprodukten
  • Angebot und Zielgruppe sind noch nicht entschieden
  • Kein Budget für die Plattformen vorhanden
  • Erwartung, dass die Agentur alles vorfinanziert

Der unterschätzte Punkt

Am häufigsten unterschätzt wird die Kapazität, Anfragen auch tatsächlich zu bedienen. Ein Funnel, dessen Anfragen liegen bleiben, ist für beide Seiten verbranntes Geld.

Wenn du nicht sicher bist, auf welche Seite du gehörst, klären wir das im Analysegespräch. Mehr zu Hintergrund und Arbeitsweise steht auf der Startseite von MR Elevate.

Häufige Fragen zum erfolgsbasierten Modell

Was zählt bei MR Elevate als qualifizierte Anfrage?
Ein Interessent, den ich tatsächlich erreicht habe und mit dem ein Erstgespräch vereinbart ist. Ein Klick auf die Anzeige zählt nicht, ein ausgefülltes Formular allein auch nicht. Erst wenn ein Termin steht, fällt eine Vergütung an.
Trage ich als Kunde wirklich kein Risiko?
Ganz risikofrei ist es nicht, und das sage ich offen. Die Werbekosten trägst du, sie fließen direkt an Meta oder Google. Dazu kommt die kleine Setup-Gebühr zum Start. Was du nicht zahlst, ist ein monatlicher Retainer für meine Arbeit: Meine Vergütung wird erst fällig, wenn die vorher definierten Ergebnisse entstehen.
Gibt es eine Mindestlaufzeit?
Ich arbeite mit Vertrag, aber ohne lange Bindung. Erstverträge laufen bei mir maximal 3 bis 6 Monate, damit du das Modell mit überschaubarem Risiko testen kannst. Längere Laufzeiten vereinbaren wir nur, wenn sie für dich Sinn ergeben.
Für wen eignet sich erfolgsbasiertes Marketing nicht?
Für Unternehmen ohne ausreichende Marge pro Kunde, weil sich dann weder Werbebudget noch Erfolgsvergütung sauber darstellen lassen. Genauso wenig passt es, wenn das Angebot noch unklar ist oder niemand die eingehenden Anfragen zeitnah bearbeitet. In diesen Fällen sage ich im Analysegespräch ab.

Zum Weiterlesen: Eine Agentur nur bei Erfolg bezahlen geht auf die Details ein, Retainer oder erfolgsbasiert? vergleicht die beiden Modelle. Wenn du noch überlegst, ob du überhaupt eine Agentur brauchst, lies Selbst schalten oder Agentur beauftragen?

Erst mal prüfen, ob Onlinewerbung zu dir passt Der kostenlose Werbe-Check stellt dir ein paar Fragen und sagt dir danach, ob Google oder Meta besser zu dir passt. Manchmal lautet die Antwort auch „noch nicht".
Der nächste Schritt

In 15 Minuten wissen wir, ob es sich rechnet

Im kostenlosen Analysegespräch klären wir, ob erfolgsbasiertes Marketing für dein Angebot rechnerisch aufgeht.

Reicht deine Marge nicht für Werbekosten plus Vergütung, sage ich ab. Dann kostet dich das Ganze fünfzehn Minuten statt drei Monate Budget.