Für kleine und mittelständische Unternehmen

Neukunden­gewinnung für kleine und mittelständische Unternehmen

Meistens gibt es kein Marketingteam, das Budget ist knapp, und der Inhaber entscheidet abends. Schlechter ist diese Ausgangslage nicht. Sie braucht nur ein anderes Vorgehen als das, was Agenturen für Konzerne bauen.

Hier steht, welche vier Schritte bei kleinen Betrieben tatsächlich zählen, warum die Reihenfolge nicht beliebig ist und woran es am häufigsten scheitert. Erfundene Zahlen findest du hier keine.

von Marc Richter aktualisiert ca. 5 Minuten Lesezeit MR Elevate, Dresden, bundesweit tätig
Ausgangslage

Warum Konzernrezepte bei kleinen Unternehmen nicht greifen

Große Unternehmen bauen Marke. Sie können ein Jahr in Sichtbarkeit investieren und die Rechnung später aufmachen, weil ein Marketingbudget existiert, das genau dafür da ist.

Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist jeder Euro sofort sichtbar. Es gibt kein Team, das Kampagnen betreut. Der Inhaber entscheidet, oft abends nach dem eigentlichen Tagesgeschäft. Und wenn ein Monat nichts bringt, spürt man das direkt.

Deshalb funktioniert der Ansatz, erst Reichweite aufzubauen und dann weiterzusehen, hier nicht. Was zählt, sind Anfragen, die sich zuordnen lassen, und zwar so früh, dass man noch gegensteuern kann.

Warum erfolgsbasiert

Deshalb arbeite ich überwiegend erfolgsbasiert. Wer ein knappes Budget hat, sollte nicht auch noch für die Lernkurve seiner Agentur bezahlen.

Vorgehen

Vier Schritte, in dieser Reihenfolge

Die Reihenfolge ist nicht beliebig. Jeder Schritt setzt den vorherigen voraus, und die meisten gescheiterten Kampagnen scheitern daran, dass einer übersprungen wurde.

  1. Angebot schärfen. Für wen genau ist das, und warum bei dir statt beim Nächsten? Solange das schwammig ist, macht Werbung die Schwammigkeit nur teurer sichtbar.
  2. Region statt Streuung. Ein kleines Budget bundesweit auszuspielen bringt überall zu wenig. Enger gefasst reicht dieselbe Summe für belastbare Daten.
  3. Eine Seite mit einem Ziel. Die Anzeige führt auf eine Landingpage, auf der genau eine Sache passieren soll. Die Unternehmenswebsite mit zwölf Menüpunkten ist dafür das falsche Ziel.
  4. Messen, bevor Budget fließt. Ohne Tracking weißt du am Monatsende nur, dass Geld weg ist. Mit Tracking weißt du, welche Anzeige welche Anfrage gebracht hat.

Google oder Meta zuerst?

Bei knappem Budget beides parallel zu starten ist der häufigste Anfängerfehler, weil dann keine der beiden Plattformen genug Daten bekommt. Die Entscheidung hängt an einer einzigen Frage: Suchen deine Kunden aktiv nach deiner Leistung, oder wissen sie noch nicht, dass sie sie brauchen?

Im ersten Fall führt der Weg über Google Ads, im zweiten über Meta Ads. Wie aus beidem ein durchgängiger Ablauf wird, steht unter Leadgenerierung für Dienstleister.

Der teuerste Fehler

Werbung starten, ohne Kapazität zu haben

Der Fehler, der kleine Unternehmen am meisten kostet, passiert erst nach der Anzeige.

Die Kampagne läuft, die Anfragen kommen, und dann liegen sie zwei Tage im Postfach, weil alle auf der Baustelle, im Behandlungsraum oder beim Kunden sind. Wer erst am dritten Tag zurückruft, hat in vielen Branchen schon verloren, weil bis dahin jemand anderes abgehoben hat.

  • Kläre vor dem Start, wer die Anfragen annimmt und in welchem Zeitfenster.
  • Lieber mit kleinerem Budget anfangen, das ihr sicher bewältigt, als mit einem großen, das liegen bleibt.
  • Wenn absehbar niemand Zeit hat, ist der richtige Zeitpunkt später. Das sage ich dann auch.
Häufigster Fehler

Das Budget erhöhen, weil zu wenig ankommt, obwohl in Wahrheit genug ankommt und nur niemand rangeht. Das ist teuer und behebt nichts.

Wird das dauerhaft zum Engpass, ist irgendwann Personal das Thema und nicht mehr die Werbung. Auch dabei unterstütze ich dich, wenn es soweit ist.

Abgrenzung

Für wen das passt, und für wen nicht

Passt

Die Voraussetzungen stimmen
  • Ein neuer Kunde bringt genug Marge, damit Werbekosten und Vergütung Platz haben.
  • Du kannst benennen, welche deiner bisherigen Kunden die guten waren.
  • Anfragen werden zeitnah bearbeitet, nicht erst nächste Woche.
  • Du willst Anfragen, keine Reportings über Reichweite.

Passt nicht

Dann ist der Zeitpunkt noch nicht da
  • Geringe Marge pro Kunde bei kleinteiligen Einzelverkäufen.
  • Das Angebot ist noch unklar oder ändert sich ständig.
  • Der Kalender ist ohnehin voll und es soll nur nebenbei mitlaufen.
  • Du willst vor allem Sichtbarkeit und Markenaufbau.

Wenn du erst einmal wissen willst, ob sich das überhaupt rechnet, ohne mit mir zu sprechen: Der komplette Weg steht offen im kostenlosen Ads-Leitfaden, und was so eine Zusammenarbeit kostet, steht im Ratgeber.

Häufige Fragen kleiner Unternehmen

Lohnt sich bezahlte Werbung für ein kleines Unternehmen überhaupt?
Das hängt an der Marge, nicht an der Unternehmensgröße. Es kommt darauf an, ob ein neuer Kunde genug einbringt, damit Werbekosten und Betreuung Platz haben. Ein Handwerksbetrieb mit vier Leuten kann dafür bessere Voraussetzungen haben als ein größeres Unternehmen mit kleinteiligen Einzelverkäufen. Das rechnen wir im Analysegespräch durch, bevor irgendetwas startet.
Ich habe kein Marketingteam. Wie viel Arbeit bleibt bei mir?
Aufbau und Betrieb der Kampagnen übernehme ich vollständig. Bei dir bleiben zwei Dinge, die dir niemand abnehmen kann: die Auskunft darüber, wer deine guten Kunden sind, und das zeitnahe Bearbeiten der eingehenden Anfragen. Der zweite Punkt ist der wichtigere. Anfragen, die tagelang liegen bleiben, sind verlorenes Geld.
Muss ich mich zwischen Google und Meta entscheiden?
Für den Anfang meistens ja, und zwar aus einem praktischen Grund: Ein kleines Budget auf zwei Plattformen verteilt reicht auf keiner davon für belastbare Daten. Welcher Kanal zuerst dran ist, hängt davon ab, ob nach deiner Leistung aktiv gesucht wird oder ob du den Bedarf erst wecken musst. Der kostenlose Werbe-Check gibt darauf in ein paar Minuten eine erste Antwort.
Was passiert, wenn es nicht funktioniert?
Weil ich überwiegend erfolgsbasiert abrechne, trage ich einen Teil dieses Risikos mit. Bleiben die Ergebnisse aus, verdiene ich wenig. Deshalb sage ich schon im Erstgespräch ab, wenn die Zahlen erkennbar nicht aufgehen. Erstverträge laufen maximal drei bis sechs Monate, damit du das Modell mit überschaubarem Risiko testen kannst.

Wenn du noch überlegst, ob du selbst schaltest oder eine Agentur nimmst, lies Selbst schalten oder Agentur beauftragen? Wenn deine Kunden aus einer festen Region kommen: regional gefunden werden in Dresden und Sachsen.

Erst mal prüfen, ob Onlinewerbung zu dir passt Der kostenlose Werbe-Check stellt dir ein paar Fragen und sagt dir danach, ob Google oder Meta besser zu dir passt. Manchmal lautet die Antwort auch „noch nicht".
Der nächste Schritt

In 15 Minuten wissen wir, ob es sich rechnet

Im kostenlosen Analysegespräch schauen wir uns dein Angebot, deine Region und deine Marge an. Danach weißt du, ob sich bezahlte Werbung für deinen Betrieb rechnet.

Hat gerade niemand Zeit, Anfragen zu bearbeiten, ist der Zeitpunkt falsch. Das höre ich lieber von dir, bevor Budget fließt.